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Wir, eine Gruppe junger Christen, haben gemerkt, dass Gott nicht erst für Leute ab 80 etwas zu sagen hat. Dass Jesus, bekannt als die außergewöhnlichste Person der Weltgeschichte, nicht auf irgendwelche Gelehrte wartet, die darauf hoffen, irgendwann einmal irgendwo seine Knochen auszugraben. Sondern dass er Menschen sucht, denen er zeigen darf, dass er lebt (Knochensuche zwecklos ;-)) und dass sie mit ihm froh und erfüllt leben können – ganz praktisch und konkret! Von dieser Erfahrung ausgehend, haben sich im Jahr 2001 eine Hand voll Leute, die sich über die Charismatische Erneuerung in der Katholischen Kirche (CE) kannten, ein paar mal getroffen. Das Ziel war er, in Norddeutschland Wochenendfreizeiten auf den Weg zu bringen, die auf eine lebendige Weise dazu beitragen, Jugendliche mit Jesus Christus und seinem Evangelium bekannt zu machen. Als Vorbild dienten ähnliche Veranstaltungen, die befreundete Gruppen im süddeutschen Raum bereits seit Jahren erfolgreich praktizierten. Wie diese Gruppen auch, sind wir der Jugendarbeit der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche (JCE) angebunden. Zusammen mit der JCE sehen wir uns im Dienst, Jugendliche zu einem Leben mit Jesus aus der Kraft des Heiligen Geistes in der Kirche zu führen. Im September 2001 wurde dann das Baby geboren. Unser erstes Jugendwochenende fand im alten Pfarrhaus in Renzhausen/Eichsfeld statt. Von Freitagabend bis Sonntagmittag trafen sich 14 Personen, Jugendliche und einige erwachsene Mitarbeiter, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, Lobpreis zu halten, biblische Impulse zu hören und Freizeit zu verbringen. Diesem ermutigenden Start folgten weitere Jugendwochenenden ( kurz: JWE), bei denen sich das Konzept bestätigte: Jugendliche hinzuführen, durch ansprechende Gottesdienste und musikalischen Lobpreis, altersgemäße Lehrimpulse, Workshops (Sport, kreatives), Gebets- und Segnungszeiten sowie Austausch in Kleingruppen die Gegenwart Gottes und seine Liebe zu ihnen wahrzunehmen. Ebenso wichtig ist die Gelegenheit, untereinander freundschaftliche Kontakte zu knüpfen. Diese können dort eine Stütze sein, wo im Alltagsumfeld (Clique, Schule, Ausbildung) der christliche Glaube kein Thema ist. Ermutigend war die wachsende Zahl der Teilnehmer, die es dreimal erforderlich machte, den Veranstaltungsort zu wechseln. Im Jahr 2002 trafen wir uns im Marcel-Callo-Haus in Seesen/Harz. Als dieses zu klein wurde, diente das Jugendgästehaus in Groß Schneen bei Göttingen für zwei Jahre als Bleibe. Zur Zeit (Weihnachten 2004) blicken wir dankbar auf 13 Jugendwochenenden zurück. Wir dürfen Früchte sehen. Die letzten Treffen zählten ca. 60 Teilnehmer aus Niedersachsen und den umliegenden Bundesländern. Die meisten sind entweder durch persönliche Ansprache von Freunden oder über die JUMP-Zeltlager (zentrales Event der JCE) auf uns aufmerksam geworden. Wir haben keine besondere Zielgruppe im Auge, teilnehmen kann jede(r) ab 13 Jahren. Die obere Altersgrenze ist nicht so genau festgelegt (ca. 20 Jahre). Uns ist sowohl unsere eindeutige konfessionelle Ausrichtung wie auch die Offenheit gegenüber der Teilnahme und Mitarbeit von Christen anderer Bekenntnisse wichtig. Bewährt hat sich auch der Ansatz, jedes Wochenende unter ein bestimmtes Thema zu stellen. Beispiele: Freundschaft / Umkehr und Vergebung / Lobpreis / Sakramente / Vaterschaft Gottes / Heiliger Geist / Charismen / Beruf und Berufung Bis Anfang 2004 sind die Aktivitäten von Andreas Bartnik aus Wolfburg geleitet worden. Um den wachsenden Aufgaben besser begegnen zu können, ist nun ein Leitungsteam gewählt worden, dem zwei weitere erfahrene Mitarbeiter angehören. Ein weiterer Entwicklungsschritt war die Gründung von zwei Jugendgebetskreisen. Zur Zeit treffen sich in Erfurt und Göttingen wöchentlich bzw. 14-tägig eine Gruppe zu Lobpreis, Gebet und Austausch. Dankbar sind wir auch Pfarrer Dirk Jenssen, der uns von Anfang an freundschaftlich verbunden war und ist und durch seinen priesterlichen Dienst die Wochenenden mitgeprägt hat. Vor einem Jahr haben wir den Jugendwochenenden einen Namen gegeben: „Startup“ Dieser englische ( oder „neudeutsche“) Begriff bedeutet (u.a.) „den Motor starten“. Wir wollen damit ausdrücken, das die Jugendwochenenden ein Beitrag sein soll, der, neben vielen weiteren Beiträgen verschiedener Initiativen, Gemeinschaften und Konfessionen, mit der Zeit zu einer vom Evangelium geprägten Jugendkultur in unserem Land führen möge. |
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